by Hu
Über so ziemlich alle Nationen, Armeen und Battle Display Projekte hinweg ist das HK21 (oder auch G8, MG8) eines der interessantesten Projekte über die Jahre hinweg.
Neben verschiedenen Anläufen um ein sehr nah am Original gehaltenes Maschinengewehr aufzubauen gab es auch immer wieder eigene Modifikationen welche nicht unbedingt Battle Display tauglich waren, aber auch nicht in diese Richtung schlagen sollten.
Im ersten Teil unserer HK21 Serie wollen wir auf einige Grundlagen eingehen und wie man ein solches Gewehr aus einfachsten Mitteln sehr günstig herstellen kann.
Vorgestellt wird in diesem Teil vor allem
das Frontset,
die Schulterstütze,
die Gurtaufnahme,
der Magazinkasten;
Das Frontset
In dieser einfachen Version wurde das Fronntset aus einem C-Stahl Rohr gefertigt im Durchmesser 42mm.
An der oberen Seite wurde ein Streifen von 15mm in der gesammten länge herausgeschnitten, ebenso wurde auf der linken Seite für den Laufwechsel Material aus dem Rohr entfernt.
Die Ovalen löcher auf der rechten Seite wurden jeweils mit zwei Löchern gebohrt und der rest herausgefeilt.
Um sich etwas arbeit zu ersparen wurde der vordere Teil eines alten TM Frontset wiederverwertet und in das neue Frontset eingeklebt.
Dies war eine einfache aber elegante Lösung sich den Ärger mit einer eigenen Pinaufnahme zu ersparen.
Die Schulterstütze
Auch bei der Wangenauflage wollten wir versuchen so wenig wie möglich neues Material im Gewehr zu verbauen, bzw. kaufen zu müssen.Bei der TM Version haben wir deswegen die Wangenauflage entfernt und zurechtgeschnitten um sie unten an der Schulterstütze anzubringen.
Das ganze wurde mit zwei Schrauben fixiert und mit Spachtelmasse verkleidet.
Die Gurtzufuhr
Die Gurtzufuhr hat sich als am schwierigsten herausgestellt, macht aber zu gleich wohl auch den wichtigsten Teil eines jeden G3 Umbaus aus.
Verwendet wurde hier ein Kupferblech mit einer Stärke von 1mm. Dies lässt sich noch relativ gut von Hand bearbeiten.
Die Gurtzufuhr wurde aus mehreren teilen zusammengebaut da es recht Schwer ist das teil aus einem Stück zu Formen.
Für einen besseren 3D Effekt später lohnt es sich die tieferen Teile später noch mit Schwarz auszumalen und von einem Paintjob zu verschonen.
Der Magazinkasten
Mit dieser Art der Modfikation können weiterhin alle gängigen G3 Magazine verwendet werden da an der Funktionsweise bisher nichts verändert wurde.
Selbstverständlich ist ein Magazinkasten formschöner und passender für ein HK21.
Auch beim Magazinkasten in dieser Version wollten wir das ganze simpel und einfach halten.
Verwendet wurde das selbe Material wie auch bei der Gurtzufuhr.
Die Abmessungen entsprechen hier nicht dem Original, stattdessen haben wir die Maße eines LHT MG- Pouch herangezogen und den Kasten exakt hierfür gestaltet.
Letztenendes möchte man das Gewehr auch Einsatz-/ Spieltauglich halten.
Das G3 Magazin wird am Ende einfach in den Kasten eingesetzt, auch wenn wir schon mit anderen Modifikationen gearbeitet haben (wie in etwa den Umbau eines A&K M249 Gurtkasten).
Jedoch wollten wir die 120 Schuss für ein MilSim Magazin beibehalten in diesem Fall.
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Samstag, 15. März 2014
Donnerstag, 27. Februar 2014
Geräusche dämpfen, Body
by Ringo
In diesem Beitrag gehen wir kurz darauf ein wie man eine Airsoft Waffe leiser macht.
Dies mag bei einer GBB sicher nicht unbedingt erwünscht sein, kann aber gerade bei anderen Systemen doch einen großen nutzen erzielen.
Damit an dieser Stelle kein Zweifel entsteht: Auch wenn es in diesem Beitrag vor allem um den Body geht entsteht ein großteil des Lärms im und um den Lauf.
Zu viel (oder zuwenig) Luft kann vor allem beim austritt der BB für laute Geräusche sorgen und ein dünnwandiger Lauf ist ebenso eine größtere Lärmquelle als ein dickerer.
Die Geräusche die am Ende des Laufs entstehen können mit einem Surpressor, welcher am besten mit Schaumstoff gefüllt ist, unterdrückt werden.
Für diesen Beitrag ziehen wir das Ares AW .338 heran, welches übrigens ein sehr schön verarbeitetes Gewehr ist das keine Wünsche offen lässt.
Ausser vielleicht das sozusagen seriöse Händler in Deutschland das Gewehr vielleicht in Oliv oder wenigstens in Tan führen sollten anstatt ausschliesslich die schwarze Variante. Ich bin keine 14 Jahre alt mehr und brauche kein Scharfschützengewehr in ninjaschwarz um mich cool zu fühlen.
Als erstes beseitigen wir am Gewehr alle offensichtlichen Problemstellen.
Diese sind vor allem dort wo Metall auf Metall trifft und das ganze gerne klappern lässt.
Im Fall des Ares AW .338 ist dies vor allem die hintere sowie die vordere Sling- Aufnahme.
Bei der hinteren nehmen wir einfach das Butt Pad ab und umkleben die Stellen die aufliegen mit Klebeband welches erstmal die Geräusche selbst dämpft und des weiteren Bewegungen minimiert wodurch erst gar keine Geräusche entstehen.
Auch hier wird dadurch verhindert das zu viel Spiel der Teile dafür sorgt das etwas klappert.
Je nach Waffe lohnt es sich auch die Sling- Aufnahmen selbst mit einem Klebeband oder etwas anderem zu verkleiden da auch hier Metall auf Metall treffen kann.
Der letzte Schritt, und vielleicht auch der Zeitaufwendigste ist ebenfalls der wichtigste Schritt zum dämpfen der Geräusche die mit oder durch den Body entstehen können.
Der hohle Körper eines Gewehrs (oder auch der freie Raum zwischen Innen- und Aussenlauf) verhält sich wie ein Resonanzkörper und verstärt die entstehenden Geräusche.
Gerade bei starken Waffen und bei Federdruckwaffen insbesondere kann dies wirklich viel ausmachen.
Bei der Ares AW .338 gehen wir deswegen einfach her und füllen jeden freien Raum mit Schaumstoff aus da sich dieser auch wieder leicht entfernen lässt. Nicht das hierfür ein Grund bestehen würde.
Die Waffe kann natürlich auch mit Bauschaum oder ähnlichen anderen Mitteln aufgefüllt werden.
Je nach Waffe können diese Innenräume, wie eben auch andere Teile, variieren. Jedoch sollte das hier beschrieben Grundprinzip nahezu immer das selbe bleiben.
- klappernde Teile, entklappern
- hohlräume Füllen damit keine Resonanzkörper entstehen
In diesem Beitrag gehen wir kurz darauf ein wie man eine Airsoft Waffe leiser macht.
Dies mag bei einer GBB sicher nicht unbedingt erwünscht sein, kann aber gerade bei anderen Systemen doch einen großen nutzen erzielen.
Damit an dieser Stelle kein Zweifel entsteht: Auch wenn es in diesem Beitrag vor allem um den Body geht entsteht ein großteil des Lärms im und um den Lauf.
Zu viel (oder zuwenig) Luft kann vor allem beim austritt der BB für laute Geräusche sorgen und ein dünnwandiger Lauf ist ebenso eine größtere Lärmquelle als ein dickerer.
Die Geräusche die am Ende des Laufs entstehen können mit einem Surpressor, welcher am besten mit Schaumstoff gefüllt ist, unterdrückt werden.
Für diesen Beitrag ziehen wir das Ares AW .338 heran, welches übrigens ein sehr schön verarbeitetes Gewehr ist das keine Wünsche offen lässt.
Ausser vielleicht das sozusagen seriöse Händler in Deutschland das Gewehr vielleicht in Oliv oder wenigstens in Tan führen sollten anstatt ausschliesslich die schwarze Variante. Ich bin keine 14 Jahre alt mehr und brauche kein Scharfschützengewehr in ninjaschwarz um mich cool zu fühlen.
Als erstes beseitigen wir am Gewehr alle offensichtlichen Problemstellen.
Diese sind vor allem dort wo Metall auf Metall trifft und das ganze gerne klappern lässt.
Im Fall des Ares AW .338 ist dies vor allem die hintere sowie die vordere Sling- Aufnahme.
Bei der hinteren nehmen wir einfach das Butt Pad ab und umkleben die Stellen die aufliegen mit Klebeband welches erstmal die Geräusche selbst dämpft und des weiteren Bewegungen minimiert wodurch erst gar keine Geräusche entstehen.
Mehr oder weniger das selbe machen wir mit der vorderen Sling- Aufnahme.
Da hier ein auseinandernehmen sich allerdings schwieriger gestalltet geben wir uns damit zufrieden einfach ein Stück Kunstoff als Unterlage unter die Sling- Aufnahme zu schieben.Auch hier wird dadurch verhindert das zu viel Spiel der Teile dafür sorgt das etwas klappert.
Ein weiteres Problem beim Ares AW .338 bei dem ebenfalls Geräusche entstehen können ist das wackelnde Schulterstück.
Da sich die Waffe sehr angenehm zerlegen lässt in diesem Bereich kann man das wackeln ausmerzen in dem man die verbindenden Teile mit Klebeband oder einem anderen Spacer dicker macht.
Das anziehen der Schrauben alleine hatte leider nichts gebracht.
Letztenendes entstehen an allein Teilen bei denen zu viel Spiel ist Geräusche.
Der letzte Schritt, und vielleicht auch der Zeitaufwendigste ist ebenfalls der wichtigste Schritt zum dämpfen der Geräusche die mit oder durch den Body entstehen können.
Der hohle Körper eines Gewehrs (oder auch der freie Raum zwischen Innen- und Aussenlauf) verhält sich wie ein Resonanzkörper und verstärt die entstehenden Geräusche.
Gerade bei starken Waffen und bei Federdruckwaffen insbesondere kann dies wirklich viel ausmachen.
Bei der Ares AW .338 gehen wir deswegen einfach her und füllen jeden freien Raum mit Schaumstoff aus da sich dieser auch wieder leicht entfernen lässt. Nicht das hierfür ein Grund bestehen würde.
Die Waffe kann natürlich auch mit Bauschaum oder ähnlichen anderen Mitteln aufgefüllt werden.
Je nach Waffe können diese Innenräume, wie eben auch andere Teile, variieren. Jedoch sollte das hier beschrieben Grundprinzip nahezu immer das selbe bleiben.
- klappernde Teile, entklappern
- hohlräume Füllen damit keine Resonanzkörper entstehen
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